Interessante Ausbildungsberufe im Detailhandel und in der Logistik

Chantal und Meshach erzählen uns heute aus ihrem Berufsalltag als Detailhandelsfachfrau und Logistiker. Beide befinden sich schon am Ende ihrer Ausbildung bei der AMAG und haben Spannendes zu ihrer Berufswahl und ihren Zukunftswünschen zu erzählen. Weitere Einblicke in das Berufsfeld der beiden gibt es im Video zu sehen.

Die Berufswahl

Chantal Schneider: Dass es die Automobilbranche ist, war für mich von Beginn an klar. Mein Vater hat mich mit dem Fieber angesteckt. So bin ich mit der Faszination Auto aufgewachsen. Die Liebe zur Technik war schon immer mein Begleiter. So machte ich mich auf die Suche nach einer Ausbildungsstelle als Automobil-Mechatronikerin. Was mir bei diesem Beruf jedoch fehlte, war der Kontakt zu Menschen. Weil ich sehr gerne auf Menschen zugehe und neue Kontakte knüpfe, musste ich also einen Beruf finden, der sowohl mit Fahrzeugtechnik als auch mit Verkauf zu tun hat. So kam ich zur AMAG, um mir den Beruf Detailhandelsfachfrau Autoteile / Logistik genauer anzusehen. Ich wusste vom ersten Moment an, als ich die AMAG betrat: Hier bin ich richtig, hier gehöre ich hin.

Meshach Francis: Auf der Suche nach einer Lehrstelle bin ich auf den Beruf des Logistikers gestossen. Mein Ziel war es, etwas Interessantes zu erlernen. Das bietet der Beruf des Logistikers definitiv. Zudem wollte ich unbedingt mit einem Stapler fahren können. Nun stehe ich bereits kurz vor den Abschlussprüfungen und das Stapler fahren klappt schon ganz gut.

Der Berufseinstieg

Meshach Francis: Der Berufseinstieg war nicht ganz so einfach. Es war ungewohnt, nicht mehr jeden Tag in der Schule zu sitzen, sondern nur noch an einem Tag pro Woche in der Berufsschule. Die meist stehende Tätigkeit war besonders zu Beginn sehr anstrengend. Mit mir haben in Buchs acht weitere Lernende die Lehre als Logistiker EFZ begonnen Das war ein grosser Vorteil. Wenn man Schwierigkeiten hatte, konnte man zu den Mitlernenden gehen und um Rat fragen.

Chantal Schneider: Am ersten Arbeitstag waren die Gefühle gemischt. Auf der einen Seite war die Freude riesig. Die Kehrseite der Medaille waren Nervosität und viel Respekt vor der Berufswelt. Zusammen mit allen Lernenden, die die Ausbildung in der AMAG im Sommer 2013 begannen, wurde uns der ganze Betrieb vorgestellt. Bereits am ersten Tag sahen wir, wie gross und vielseitig die AMAG ist. Ein Besuch im Fahrzeugauslieferungszentrum in Birrfeld öffnete uns die Augen. Bereits nach kurzer Zeit wusste ich, dass ich mich richtig entschieden habe. Ich stehe jeden Tag mit voller Motivation auf und gehe mit einem Lachen zur Arbeit.

Chantal Schneider bei der Arbeit

Der Berufsalltag

Chantal Schneider: Unsere Lehre ist sehr abwechslungsreich. Wir sind in diversen Abteilungen tätig und es spielt daher keine Rolle, in welcher Abteilung der Tag absolviert wird. Man steht morgens auf und weiss nie, was der Tag einem bringen kann. Jeder Einzelne birgt eine Herausforderung, welche darauf wartet, gelöst zu werden. Die grösste und interessanteste Herausforderung bringt der AMAG Shop. Die Lernenden tragen die volle Verantwortung für den Shop und werden im ersten und zweiten Lehrjahr daraufhin trainiert. Das Know-how der Lernenden sollte einem Mechaniker ebenbürtig sein, um Garagisten und Privatkunden kompetent entgegentreten zu können.

Meshach Francis: Der Berufsalltag war zu Beginn ziemlich anstrengend, was zum Grossteil daran lag, dass man sich erst einmal an vieles gewöhnen musste. Die Arbeit im Wareneingang, Kommissionierung und Warenausgang ist wirklich abwechslungsreich und interessant. Sowohl mit den 24 Logistik Lernenden als auch mit den anderen Kollegen bei der AMAG macht die Zusammenarbeit viel Spass.

Meshach Francis bei der Arbeit

Zukunftsaussichten

Meshach Francis: Mein Zukunftsplan ist momentan, das Qualifikationsverfahren zu bestehen. Anschliessend möchte ich gerne eine Weiterbildung als Dipl. Techniker HF machen.

Chantal Schneider: Der Horizont ist hier unendlich. Wer genau hinschaut, sieht unzählige Möglichkeiten, die auf einen warten. Mein Ziel ist es, die Berufsmaturitätsschule an die Lehre anzuhängen und 50% als technische Sachbearbeiterin in der Abteilung Zubehör Produktmanagement weiter zu arbeiten. So habe ich einen höheren Abschluss und mir viele neue Türen geöffnet. Nach der BMS möchte ich auch weiterhin in der AMAG beschäftigt sein, weil es für mich nicht nur Arbeit ist, sondern Motivation.

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