sharoo und AMAG als gemeinsame Mobilitätsanbieter

Nicht nur in der Schweiz verändern sich die Mobilitätsbedürfnisse und –ansprüche der Menschen. Heutzutage möchte nicht mehr jeder ein eigenes Fahrzeug besitzen, sondern nur dann eines nutzen, wenn er dieses auch wirklich benötigt. Der Trend geht in Richtung neuer Mobilitätskonzepte, zu denen beispielsweise die Plattformen Mobility (Pionier und Marktführer) oder eben sharoo gehören. Neben der Migros, Mobiliar und Mobility beteiligt sich neu auch die AMAG an sharoo. Ich, Bernhard Soltermann (Managing Director AMAG Import und Konzernleitungsmitglied) werde zudem einen Sitz im Verwaltungsrat der sharoo AG einnehmen.

Schon im Jahr 2011 wurde sharoo vom Migros Tochterunternehmen m-way entwickelt. Als eigenständige Aktiengesellschaft bringt sharoo seit 2013 das bereits in der Vermietung von Unterkünften etablierte Prinzip des Teilens in die Schweizer Mobilitätslandschaft. Das innovative Jungunternehmen steigert die Auslastung von Privat- und Firmenfahrzeugen, indem es sie für jedermann kostengünstig zugänglich macht. Für Vermieter und Mieter ist die Lösung denkbar einfach. Sämtliche Schritte – ein Fahrzeug in der Nähe suchen, auswählen, buchen, öffnen und schliessen – erfolgen über das Smartphone via Bluetooth. Eine Schlüsselübergabe ist daher nicht mehr nötig. Möglich ist dies vor allem basierend aufgrund der sharoo Box, die potentielle Vermieter von Fahrzeugen vor der Teilnahme an der Plattform in einer Werkstatt einfach installieren lassen können. Ein umfangreicher Versicherungsschutz ist dank der Partnerschaft mit der Schweizerischen Mobiliar Versicherungsgesellschaft gewährleistet, so dass das Teilen des jeweiligen Fahrzeugs sorglos ermöglicht wird. Während Vermieter mit sharoo die Auslastung ihrer Autos optimieren und die Fixkosten senken, profitiert man als Automieter von kostengünstiger und ökologisch sinnvoller Mobilität auf Abruf. sharoo zählt heute bereits 15’000 Nutzer und verfolgt in einem vielversprechenden Markt ehrgeizige Wachstumsziele. Die Migros ist über ihr Tochterunternehmen m-way Mehrheitsaktionärin und finanziert mit ihren Partnern Mobiliar, Mobility und neu auch mit der AMAG das zukunftsträchtige Unternehmen sharoo.

Bild: sharoo AG

AMAG als Mobilitätsanbieterin

Die AMAG ist eine umfassende und bestens positionierte Mobilitätsanbieterin und darüber hinaus das grösste Automobilunternehmen der Schweiz. Die Fahrzeuge werden nicht nur verkauft, wir bei der  AMAG stellen deren Betrieb in allen Situationen sicher und ermöglichen den Menschen mit unserem eigenen Leasingunternehmen und weiteren Dienstleistungen, ihre Mobilitätsträume zu erfüllen. Der Kunde und seine Bedürfnisse stehen bei uns im Fokus, immer und überall. Autofahrerinnen, Autofahrer und Firmenkunden schenken der AMAG Vertrauen, weil sie hier über Qualität und Fachkompetenz hinaus mit einem exzellenten Service immer wieder positiv überrascht werden. Die Anforderungen der Schweizer Bürger an Mobilität befinden sich derzeit in einem Wandel. Nicht mehr der Besitz eines eigenen Fahrzeugs steht unmittelbar im Zentrum, sondern der uneingeschränkte Zugang zu diversen Mobilitätsdienstleistungen. Die AMAG hat die Zeichen der Zeit erkannt. Um auch weiterhin Marktführer zu sein, werden neue hier Wege beschritten. Es vollzieht sich aktuell ein Wandel vom Handelsunternehmen zum umfassenden Anbieter von Mobilität.

Bereits heute ist die AMAG in diversen Mobilitätskonzepten unterwegs. Dazu zählt seit 1996 die Europcar-Lizenz für die Schweiz, der Besitz diverser Parkhäuser in verschiedenen Schweizer Städten, Valetparking an Flughäfen, die Partnerschaft mit Mobility sowie die exklusive Zusammenarbeit auf Projektbasis mit Mobility Catch-a-Car. Ein weiterer Schritt der AMAG in die Richtung als Anbieter von Mobilität ist daher die zehnprozentige Beteiligung mittels einer Kapitalerhöhung an der sharoo AG. Dies ist auch im Sinne der Volkswagen AG, deren Chef Martin Winterkorn kürzlich die Richtung für die zukünftige Geschäftstätigkeit auf einer internen Konferenz vorgab:

Beweger statt Bewahrer, Mobilitätsermöglicher statt reiner Autobauer.

Wachstumspotential

Auf den Schweizer Strassen verkehren gesamthaft 4.25 Millionen Personenwagen. Diese stehen durchschnittlich 23 von 24 Stunden ungenutzt still. Gemäss einer Studie des Beratungsunternehmens Deloitte («Sharing Economy: Teile und verdiene! Wo steht die Schweiz?») ist der Schweizer Markt interessant und reif für das Prinzip des Teilens. Das grösste Wachstumspotential wird in den Bereichen Unterkunft und Mobilität prognostiziert. sharoo sieht ebenfalls die Möglichkeiten, die sich aufgrund der veränderten Ansprüche an Mobilität ergeben haben. Hierzu Carmen Spielmann, CEO der sharoo AG: «Die von sharoo entwickelte Technologie ist wegweisend und hat sich in der Startphase einwandfrei bewährt. Zudem haben wir die richtigen Partner im Rücken. Wir sind bereit, das „Airbnb für Mobilität“ zu werden.»
Auch wir bei der AMAG blicken optimistisch in die Zukunft: Wir freuen uns sehr auf die vielfältigen und zukunftsträchtigen Möglichkeiten dieser einmaligen Allianz von starken Schweizer Firmen.

Es besteht in der Schweiz grosses Potential, die Auslastung der ungenutzten Fahrzeuge mithilfe des Teilens derselben zu optimieren und auf dieser Basis eine zukünftige erfolgreiche Geschäftstätigkeit in der Mobilität sicherzustellen.

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