Die Autos der Marken Volkswagen, Audi, SEAT, ŠKODA und Volkswagen Nutzfahrzeuge werden rund um den Globus in 23 Werken gefertigt. Je nach Modell kommt Ihr Neuwagen zum Beispiel mit dem Schiff aus Mexiko oder Argentinien über den Atlantik nach Emden DE oder wird in einem der vielen Werke in Europa gefertigt. Vom Hafen oder Werk gelangen jährlich rund 65% aller Autos per Bahn in die Schweiz, die restlichen 35% werden per LKW angeliefert. Im Fahrzeuglogistikzentrum Lupfig kommen jeden Tag zwischen 400 – 600 Neuwagen an. Pro Jahr laufen so etwa 70’000 Neuwagen von VW, Audi, SEAT und Volkswagen Nutzfahrzeuge über das rund 21 Fussballfelder grosse Areal. Die rund 20’000 ŠKODA werden in Studen BE abgewickelt.

Eine Bahnlieferung umfasst rund 160 Fahrzeuge auf 16 Bahnwaggons

Damit den Neuwagen auf dem Transportweg nichts passiert, werden diese mit einem Transportschutz versehen, um Kratzer oder sonstige Schäden zu minimieren. Besonders heikel ist zum Beispiel Vogel- oder Bienenkot, dieser frisst sich in den Lack und hinterlässt gut sichtbare Schäden, wenn man ihn nicht sofort entfernt.

Die Schutzfolie bzw. das Full Body Cover verhindert Schäden am Lack

Kommt der Zug resp. der LKW an, prüfen die Mitarbeitenden jedes Fahrzeug auf Transportschäden – was hier verpasst wird, muss die AMAG auf eigene Kosten instand stellen. Vom Bahnwaggon/LKW-Entladeplatz geht es weiter in die Verzollung. Danach wird das Auto entweder eingelagert oder auf den ersten Bearbeitungsplatz gefahren. Bevor der Neuwagen zum Betrieb gelangt, wird er erneut intensiv auf Schäden an der Carrosserie geprüft. Schliesslich verspricht die AMAG ihren Kunden einwandfreie Qualität bei den Autos. Doch die Zeit drängt, insgesamt haben die Mitarbeitenden nur sechs Minuten Zeit, um das Fahrzeug unter die Lupe zu nehmen. Aber den geschulten Augen der Experten entgeht kaum ein Kratzer oder andere Mängel im Lack.

Jedes Auto wird auf Schäden an der Carrosserie oder am Lack untersucht.

Bevor der Kunde das Fahrzeug erhält, prüft der ausliefernde Händler alle Funktionen (z. B. Blinker, Sitzheizung, Flüssigkeiten, etc.) des Neuwagens auf Herz und Nieren. Auf Wunsch kann der Betrieb diese Kontrolle auch an das Fahrzeuglogistikzentrum auslagern. Damit spart er Zeit und kann sich in seinem Betrieb um andere Kundenanliegen kümmern. Werden Mängel oder Schäden festgestellt, beheben diese die Mitarbeitenden in der hauseigenen Werkstatt. Veredelungen wie etwa die Montage eines Spoilers werden ebenfalls in der Werkstatt erledigt.

Sobald das Fahrzeug einwandfrei ist, kommt es auf den Lastwagen und wird zum Betrieb geliefert, damit der glückliche Kunde das Auto in Empfang nehmen kann. Im Schnitt steht ein Auto nur etwa fünf Tage in Lupfig. Das Auto ist bereit, dem Kunden die nächsten Jahre viel Spass und unvergessliche Momente zu ermöglichen.

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