Hanspeter, was ist stop+go?

Hanspeter Wetli: stop+go ist das Franchisekonzept der AMAG für mehrheitlich kleinere, inhabergeführte Garagen, welche sich auf die Marken VW, Audi, SEAT und ŠKODA spezialisiert haben.

Mittlerweile sind das knapp 120 Standorte in der Schweiz. Sie zeichnen sich dadurch aus, als dass sie grosse Erfahrung mit den Volkswagen-Konzernmarken haben und über die AMAG direkten Zugriff auf technische Unterstützung und die originalen Ersatzteile haben. Auch sind sie zu 100% ins Logistiknetz der AMAG eingebunden. Das heisst, sie werden bis zu zweimal am Tag mit Ersatzteilen versorgt. Somit können sie Reparaturen schnell und unkompliziert durchführen. Das macht sie zu kompetenten Ansprechpartner insbesondere für ältere Fahrzeuge.

Werden dadurch nicht die AMAG Betriebe ersetzt?

Nein, ganz im Gegenteil – sie werden ideal ergänzt. Kunden gehen für den Kauf eines Neuwagens in eine offizielle Markenvertretung und bleiben dort im Schnitt drei bis vier Jahre für Serviceleistungen und Reparaturen. Nach Ablauf der Werksgarantie wechseln sie aber oft in einen kleineren Garagenbetrieb in der Nähe ihres Wohnorts, wo sie durch den persönlichen Kontakt zu ihrem Garagisten optimal betreut werden. Sobald sich der Kunde wieder einen Neuwagen beschaffen will, wird er wieder zu einem offiziellen Markenvertreter gehen oder er beschafft sich den Neuwagen über die Vermittlung vom stop+go Partner, welcher in Zusammenarbeit mit den Markenpartnern das gewünschte Fahrzeug anbieten kann. So schliesst sich der Kreis und wir behalten die Kundschaft während dem gesamten Fahrzeug Lebenszyklus in unserer Organisation.

Wie kann man sich das vorstellen?

Da die stop+go Partner keine offiziellen Markenpartner sind, müssen sie die strengen Vorgaben der Werke, beispielsweise im Showroom, nicht erfüllen. Durch die weniger aufwändige Infrastruktur können die stop+go Partner den Kunden zeitwertgerechtere Preise für die Wartung und die Reparaturen der älteren Fahrzeuge anbieten, was der Kunde auch erwartet.

Hanspeter Wetli

Hanspeter ist seit drei Jahren Leiter von stop+go bei der AMAG. Dort ist er verantwortlich für den Ausbau, Pflege und den Erhalt des stop+go Partnernetzes von knapp 120 Betrieben und führt das Team von 4 stop+go Mitarbeitenden. Der gelernte Automechaniker hat jahrelange Erfahrung in Kundendienst und Marketing.

Mit den speziell vom Volkswagen-Konzern für ältere Fahrzeuge entwickelte Economy Teilen ermöglichen wir den Kunden eine kostengünstige zeitwertgerechte Reparaturlösung, ohne an der Qualität einzubüssen.

Bei älteren Fahrzeugen schaut man schon genauer, wo es am günstigsten ist.

Was zeichnet die stop+go Garagen aus?

stop+go sind lokal verankerte Garagen, bei denen die eine starke Kundenbindung essenziell ist und der Chef und Eigentümer noch eine Vertrauensstellung hat.

Sie spielen ihre Markenerfahrung aus und profilieren sich gleichzeitig als Spezialist nicht nur für einen Hersteller, sondern für alle Marken des Volkswagen Konzerns.

Sie erhalten Unterstützung durch die AMAG – sei das für Marketingmassnahmen, Marketinghilfsmittel, technischer Support, Schulungen oder den Zugang zur kompletten AMAG Logistik. Zugleich behalten die Betriebe ihre unternehmerische Freiheit und können jene Leistungen von stop+go in Anspruch nehmen, die sie benötigen. Als stop+go Partner haben sie weder Abnahme- noch Umsatzverpflichtungen.

Dieses Jahr feiert stop+go das 10-jährige Jubiläum. Wie sieht die Zukunft aus?

In den letzten drei Jahren hat sich die Anzahl unserer Partner von 57 auf 118 verdoppelt. Damit bekommt jetzt die Marke im Schweizer Markt mehr Gewicht und die Bekanntheit der Marke wird gefördert. Das oberste Ziel ist nicht die Masse, sondern die Kompetenz und Qualität der Betriebe. In dieser Hinsicht haben wir in den letzten Jahren Fortschritte gemacht. Zudem streben wir eine engere Zusammenarbeit mit den Marken Betrieben an, um die von der AMAG verkauften Fahrzeuge des Volkswagenkonzerns während dem vollständigen Lebenszyklus in unserer Organisation zu behalten.

 

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