Heutzutage reicht es oft nicht mehr aus, eine Lehre oder ein Studium zu absolvieren und dann bis zur Pensionierung in derselben Position und demselben Beruf zu arbeiten. Die sich rasant wandelnde Arbeitswelt sowie neue Technologien verlangen von den Mitarbeitenden, dass sie sich stetig weiterentwickeln und mit den neuen Trends auseinandersetzen. Das Schlagwort heisst hier lebenslanges Lernen. Aber was heisst das genau?

Beim lebenslangen Lernen geht es darum, dass wir uns vom Eintritt ins Berufsleben bis zur Pensionierung ständig weiterentwickeln. Dies kann in Form von Aus- oder Weiterbildungen erfolgen, aber natürlich auch durch selbstständiges Lernen, beispielsweise mit der Übernahme neuer Aufgaben im Job.

Von der Mechanik zur Elektronik

Für ein Beispiel in der Automobilbranche müssen wir gar nicht weit suchen: Die notwendigen Kenntnisse der Mitarbeitenden in den Werkstätten verlagern sich vermehrt vom Gebiet der Mechanik hin zum Bereich der Elektronik. Heute beginnt beispielsweise ein Mechatroniker mit der Reparatur einer Motorstörung, nachdem er das digitale Diagnosegerät an das Fahrzeug angeschlossen und damit die Fehleranalyse durchgeführt hat. Wer seinen Beruf noch ohne dieses Gerät erlernt hat, musste sich das Wissen zum Umgang damit in den letzten Jahren aneignen. In welche Richtung uns der digitale Wandel in Zukunft noch führen wird, darüber können wir zu grossen Teilen nur spekulieren. Dranzubleiben und Neues zu lernen ist deshalb unerlässlich.

Die AMAG fördert ihre Mitarbeitenden

Die AMAG trägt einen Teil zum lebenslangen Lernen ihrer Mitarbeitenden bei: Sie bildet aktuell über 700 Lernende aus und beteiligt sich an den Weiterbildungen vieler Mitarbeitenden. Zudem werden Mitarbeitende bei ihrer ganz persönlichen Weiterentwicklung innerhalb der AMAG unterstützt. Neben der Erweiterung des Jobprofils oder der Möglichkeit, mehr Verantwortung zu übernehmen (zum Beispiel in der Lernenden-Betreuung), finden sich auch andere Aufstiegschancen und weitere Möglichkeiten zur beruflichen und persönlichen Orientierung.

#LifelongLearning

Im September letzten Jahres hat sich die AMAG neben 130 weiteren Unternehmen zudem der #LifelongLearning Kampagne verschrieben. Alle Mitglieder versprechen mit ihrem Commitment, dass sie ihre Mitarbeitenden bei Weiterbildungen – vor allem im digitalen Bereich – fördern und begleiten

Wie die Digitalisierung eine Karriere prägen kann, erzählt Patrick Chevin, Leiter Digital Sales & Services bei der AMAG:

Die Erfolgsgeschichte von Sebastiano Tartaglia, der seit über 10 Jahren bei der AMAG als On-Site und VIP Supporter arbeitet, in einem kurzen Videobeitrag:

Noch nicht genug? Hier geht’s zum vollständigen Interview mit Sebastiano Tartaglia zu seiner persönlichen Weiterentwicklung:

Seit wann arbeitest du bei der AMAG?

Sebastiano: Seit dem 1. Februar 2007. Gestartet bin ich als Helpdeskmitarbeiter im 1st- und 2nd-Level-Support am Standort Buchs (ZH) bei der AMAG Informatik.

Was hat dich zur AMAG gebracht?

Ich habe eine Lehre als Elektromonteur gemacht und danach gleich angefangen, zu experimentieren: Ich war im Verkauf (unter anderem als stellvertretender Geschäftsführer) und als Personalberater tätig und habe auch einen Abstecher in meinen Lehrberuf gemacht und als Telematiker gearbeitet. Dann habe ich mich mit Informatikkursen weitergebildet. Dadurch wurde zusätzlich zu meiner Passion für Autos eine neue Leidenschaft in mir entfacht, und schlussendlich hat mich das zu meiner Position bei der AMAG gebracht.

Wie sieht dein beruflicher Werdegang seitdem aus?

Kurz nach meinem Start bei der AMAG durfte ich zusätzliche Verantwortungsbereiche wie die Rolle des IT-Eventmanagers für den Autosalon in Genf und das Incident-Management (Meldung von IT Problemen) übernehmen. Danach habe ich mit finanzieller Unterstützung der AMAG die Weiterbildung zum Microsoft Certified Systems Administrator (MCSA) absolviert. Gleichzeitig konnte ich mich auch innerhalb meiner Tätigkeit weiterentwickeln und wurde zum stellvertretenden Helpdesk-Teamleiter befördert. Im Jahr 2013 wurde ich dann im Engineering-Bereich tätig und übernahm später die Funktion als VIP-Supporter.

Wo stehst du heute?

Heute arbeite ich als On-Site-Supporter und VIP-Supporter. Ich mag dabei, dass ich meine Kreativität entfalten kann und sehr viel selbst machen darf. Vor allem die Arbeit als VIP-Supporter macht mir grossen Spass, da ich sehr gerne mit unserem Management zusammenarbeite und spüre, dass meine Bemühungen geschätzt werden. Zudem wurde ich vor Kurzem als diplomierter Business-Engineer anerkannt. Mit dieser Weiterbildung habe ich meine Erfahrungen im IT-Bereich noch um den wirtschaftlichen Aspekt ergänzt. Das bringt mich hoffentlich meinem nächsten Ziel, Teamleiter zu werden, etwas näher. Auch auf diesem Weg hat mich die AMAG sehr unterstützt. Einerseits finanziell, andererseits mit einem Mentor, der meine Abschlussarbeit fachlich begleitet hat.

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