Das zweite Modell der e-tron-Baureihe ist seit dem Frühling 2020 in der Schweiz erhältlich. Der Audi e-tron Sportback überzeugt mit seinem sportlich-eleganten Design und erhöhter Effizienz. Der Audi e-tron Sportback ist die gelungene Kombination eines SUV und eines viertürigen Coupés – und das als Elektroauto. Dabei reiht er sich im Exterieur und Interieur in die Formensprache der Marke ein. Die Masse sind wie folgt: Länge, 4’901 Millimeter, Breite 1’935 Millimeter, Höhe 1’616 Millimeter und der Radstand 2’928 Millimetern. Erhältlich ist der vollelektrische Sportback in 13 Lackierungen, darunter auch die neue – und für den e-tron Sportback exklusive – Farbe «Plasmablau Metallic».

Für eine hohe Reichweite sorgt beim Audie e-tron Sportback der top cw-Wert (Strömungswiderstandskoeffizient) von nur 0,25. Hier hat Audi die Leistung zum Schwestermodell Audi e-tron verbessert. Zahlreiche Faktoren führen zu dieser Aerodynamik: S line Exterieur in Kombination mit den virtuellen Aussenspiegeln sowie die Coupé-Karosserieform. Die hohe Abrisskante des Sportbacks sorgt für einen verwirbelungsarmen Verlauf der Luft. Die Karosserieform ermöglich ca. 10 km Reichweite mehr als der Audi e-tron. So fährt der Audi e-tron Sportback mit einer Batterieladung bis zu 446 km weit (WLTP-Zyklus).

Alleinstellungsmerkmal der Audi e-tron Modelle sind die virtuellen Aussenspielgel, welche optional auch beim Sportback verfügbar sind. Diese Aussenspiegel verfügen über kleine Kameras, welche in flügelförmigen Träger integriert sind. In OLED-Displays erscheinen ihre Bilder im Fahrraum zwischen der Instrumententafel und der Tür. Mit dem Finger auf der Oberfläche des Displays lässt sich der Bildausschnitt verschieben. Auf der Autobahn, beim Abbiegen wie auch beim Parkieren passt sich der Spiegel automatisch für eine optimale Sicht an.

Ganz neu beim Audi e-tron Sportback sind die serienmässigen Matrix LED-Scheinwerfer. Ihr Licht wird in winzige Pixel zerlegt und kann den Fahruntergrund oder die Strasse hochauflösend ausleuchten. Audi nutzt dafür in vielen Video-Beamern genutzte Technologie «DMD» (Digital Micromirror Device). Herzstück ist ein kleiner Chip mit ca. einer Million Mikrospiegeln, die jeweils nur eine Kantenlänge von einigen Hundertstel Millimeter aufweisen. Mithilfe elektrostatischer Felder lässt sich jeder einzelne von ihnen pro Sekunde bis zu 5.000 Mal kippen. Je nach Stellung gelangt das LED-Licht so entweder über die Linsen auf den Fahruntergrund oder wird mittels Absorber geschluckt, um Ausblendungen zu erzeugen. Das digitale Licht ist für den Audi e-tron Sportback ab Mitte 2020 verfügbar.

Der Audi e-tron Sportback 55 quattro wird – wie beim Schwestermodell Audi e-tron – an jeder Achse durch einen Asynchron-Elektromotor angetrieben. Die beiden E-Maschinen weisen dabei eine Leistung von 265 kW und 561 Nm Drehmoment auf. Der Audi e-tron Sportback 55 quattro beschleunigt in 6,6 Sekunden auf 100 km/h, bei 200 km/h wird der Vortrieb elektronisch abgeregelt. Mit dem Wechsel der Fahrstufe von D auf S und volles Durchdrücken des Fahrpedals aktiviert sich der Boost-Modus. Der Antrieb produziert dann für acht Sekunden 300 kW Leistung und 664 Nm Drehmoment. Das vollelektrische SUV-Coupé ist von 0 auf 100 km/h in 5,7 Sekunden. Dank dem elektrischen quattro-Allradantrieb sind die unterschiedlichsten Fahruntergründe einfach zu meistern. Sportlich fährt sich der e-Sportback auch, weil der Schwerpunkt der Antriebskomponenten sehr tief ist und sich die gewichtigen Bauteile in der Fahrzeugmitte befinden.

Das Batteriesystem des Audi e-tron Sportback 55 quattro speichert brutto 95 kWh Energie (86,5 kWh netto) und arbeitet mit 396 Volt Nominalspannung. Das Rekuperationssystem regelt die Energierückgewinnung zwischen den beiden E-Maschinen variabel – sowohl im Schub, wenn der Fahrer das rechte Pedal freigibt, als auch beim Bremsen. Der Grad der Schubrekuperation lässt sich über Wippen am Lenkrad in drei Stufen wählen und ist noch deutlicher ausgeprägt als beim Schwestermodell. Insgesamt erzielt das SUV Coupé bis zu 30 Prozent seiner Reichweite durch Rekuperation.

An Schnellladesäulen Gleichstrom (DC) kann der Audi e-tron Sportback 55 quattro mit bis zu 150 kW geladen werden. In knapp 30 Minuten ist die Batterie wieder auf 80 Prozent geladen. An Wechselstrom-Säulen (AC) wird eine Ladeleistung von 11 kW erreicht (Mode-3-Kabel). Ab Sommer 2020 wird ein optionales zweites Ladegerät zur Verfügung stehen, welches die Ladeleistung auf 22 kW steigert.

 

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