Als führende technisch-naturwissenschaftliche Hochschule will die ETH Zürich wesentliche Beiträge zur aktiven und erfolgreichen Gestaltung von Mobilitätslösungen leisten. Im Rahmen ihrer Strategie lancierte die ETH deshalb die «ETH Mobilitäts-Initiative», um die Kompetenzen, Aktivitäten und Projekte in diesem Bereich auszubauen sowie ein weltweit führendes Mobilitätszentrum zu werden. Dadurch soll die Forschung und Entwicklung rund um Mobilitätsfragen entscheidend gestärkt und im offenen Dialog die relevanten Forschungsfragen und Lösungen zur Mobilität der Zukunft entwickelt werden.

Mit Blick auf die Zukunft und ihre Vision unterstützt die AMAG die ETH Mobilitäts-Initiative seit diesem Jahr als strategische Förderpartnerin, um damit die Forschung und Entwicklung in diesem Bereich zu beschleunigen und daran zu partizipieren. Aktivitäten, Austausch und Forschungsergebnisse sollen Impulse generieren, die Erweiterung des Know-hows vorantreiben und zur Weiterentwicklung von Mobilitätslösungen und der Geschäftsfelder der AMAG beitragen.

«Die Mobilität wird sich in den nächsten Jahren deutlich verändern. Und sie ist ein wesentlicher Wettbewerbsfaktor, auch für die Schweiz. Wirtschaft und Mobilität stehen in einer engen Wechselbeziehung», ist Morten Hannesbo, CEO der AMAG Group AG, überzeugt. «Die Mobilitäts-Initiative der ETH ist deshalb wichtig für den Wirtschaftsstandort Schweiz, um innovative und zukunftsfähige Mobilitätslösungen zu entwickeln. Die AMAG wird mit ihrer 75-jährigen Erfahrung in Mobilitätsthemen einen wesentlichen Beitrag leisten und diese Initiative tatkräftig unterstützen. Dies entspricht unserer Vision, Anbieterin für nachhaltige, individuelle Mobilität zu sein.»

Für Dino Graf, Leiter Group Communication der AMAG, der die Zusammenarbeit mit der ETH innerhalb der AMAG und ihren Einheiten koordiniert, ist klar, «dass wir mit der Forschungskraft der ETH die Möglichkeit haben werden, Fragestellungen anzugehen, die wir allein nie bewältigen können. Zudem ist der Austausch mit den ETH-Exponenten und den anderen Industriepartnern sehr befruchtend. Wir hoffen, dass auch wir, vor allem das Innovation & Venture LAB, von den Ergebnissen profitieren können.»

Diese neue Zusammenarbeit erfolgt im Rahmen gemeinsamer Projekte der ETH mit den Förderpartnern, zu denen auch die SBB und Siemens gehören. Regelmässige Treffen, Workshops und internationale Referenten dienen dem Austausch und der Verankerung der Projekte bei den Partnern.

Die Initiative umfasst folgende Elemente:

  • Lancierung Forschungsprojekte: Ziel ist die wesentliche Erhöhung von Forschungserkenntnissen und technologischen Lösungen mittels Durchführung von Forschungsprojekten.
  • Ausbau Forschungskompetenzen: Entwicklung des international führenden Forschungsstandortes für die Belange der Mobilität der Zukunft. Dazu werden neue Forschungsfelder aufgebaut und zu den vorhandenen weitere ca. 2 bis 4 neue Professuren geschaffen. Jede Professur soll ca. 10 bis 20 Forschende umfassen, wodurch das Forschungspotenzial erweitert wird.
  • Aufbau ETH Mobilitäts-Center, welches als Kompetenzzentrum die Kooperationen im Bereich technologischer Innovationen zwischen der ETH Zürich und den Förderpartnern voranzutreiben bezweckt. Durch den regelmässigen Dialog, durch Workshops, Vorträge und das Einbringen von Fragestellungen aller Beteiligten sollen relevante Forschungsprojekte weiterentwickelt oder lanciert werden.
  • Betrieb des Partnership Council, das als beratendes und unterstützendes Gremium der Initiative die aktuellen Forschungsthemen und Entwicklungen im Feld diskutiert. Es identifiziert fortlaufend die zu fördernden Forschungsbereiche und lanciert Seminare, Workshops und Konferenzen. Der Wissensaustausch soll möglichst viele Professuren und Forschende der ETH Zürich einbeziehen, welche im Bereich der Mobilität forschen.
  • Learning Lab: Angedacht ist die Schaffung eines Labors mit ICT-Infrastruktur und spezialisiertem Personal. Dieses Dialog- und Koordinationsinstrument fördert die Visualisierung und Kommunikation von Ergebnissen und zeigt Entwicklungen und Konsequenzen von Mobilitätsangeboten auf. Es dient zur Diskussion mit den Vertretern der Politik, Opinion-Leaders und der Öffentlichkeit.
  • Ausbildung: Ausbau des Angebots an Ausbildungsstudiengängen im Bereich der Mobilität der Zukunft zur Ausbildung neuer Generationen von Mobilitätsexpertinnen und -experten.
  • Zusätzlich ist ein jährliches Strategic Partnership Council Es ist ein Gremium auf Führungsstufe der Förderpartner und der ETH, um auf strategischer Ebene die Entwicklungen und Aktivitäten zu diskutieren.

Für die AMAG und Martin Haefner, Verwaltungsratspräsident der AMAG, ist es nicht das erste Engagement für die ETH. In den vergangenen Jahren flossen bereits substanzielle Beiträge an die Hochschule, unter anderem für den Aufbau des Instituts für theoretische Studien.

Feiern die Partnerschaft vor dem Walter Haefner Hörsaal an der ETH: (vlnr) Prof. Dr. Konstantinos Boulouchos, Leiter des SCCER Mobility ETH, Morten Hannesbo, CEO AMAG, Prof. Dr. Joël Mesot, Präsident ETH, Dino Graf, Leiter Group Communication & Responsibility AMAG, Prof. Detlef Günther, Vizepräsident Forschung und Wirtschaftsbeziehungen ETH. © Valeriano Di Domenico

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