In den nächsten Jahren werden die Arbeitswelt und das Konsumverhalten zunehmend von der Generation Z (geboren nach 1995) geprägt sein. Viele von ihnen sind zurzeit noch Lehrlinge, Schüler oder Studenten. Schon bald werden sie ihre ersten Erfahrungen in der Berufswelt sammeln. Doch bereits jetzt setzen sie mit ihren Ideen und Einstellung Akzente. Um die junge Generation zu inspirieren und ihnen die Möglichkeit zu bieten, in die Wirtschaftswelt einzutauchen, führt das Swiss Economic Forum das Camp “SEF NextGen” für junge Erwachsene durch. Das SEF NextGen bietet Jugendlichen die Möglichkeit, sich mit realen Herausforderungen aus der Arbeitswelt auseinanderzusetzen und mit ihrer unvoreingenommenen Art und Weise Lösungen beizusteuern. Dieses Jahr fand das Camp am Genfersee in Montreux statt. Als Auftraggeber mit dabei war das AMAG Innovation & Venture LAB und mit im Gepäck ein spannender Case für die Jugendlichen.

Doch weshalb interessiert sich das LAB mit ihren Mobilitätsexperten für eine solch junge Zielgruppe? Die Mobilitätswelt ist laufend in Bewegung und verändert sich schnell. Um zukünftig Trends zu entdecken und in vielversprechende Startups investieren zu können, braucht es Visionen. Diese werden geformt von Ideen, Innovationen und Inspirationen. Und da kommt die Generation Z ins Spiel. Mit ihrer erfrischenden Art und kritischen Einstellung gelingt es den Jugendlichen, erfolgreich auf Herausforderungen einzugehen. Beste Voraussetzungen also, mit ihnen über die Mobilität der Zukunft zu sprechen.

Swiss Economic Forum 2020

In Montreux angekommen, stellte eine Delegation des LABs den Teilnehmern ihren Case vor (siehe Bild links). Von der Mobilität begeistert, machten sich drei Teams an die Aufgabe. Diese bestand darin, eine Mobilitätsdienstleistung der Zukunft zu entwickeln. Während vier Tagen hatten die Jugendlichen Zeit, an der Aufgabenstellung zu arbeiten. Neben dem Unternehmer-Case bot das Camp auch eine Plattform zum Austausch mit Wirtschaftsgrössen und Experten.

Am zweiten Tag des Swiss Economic Forums galt es für die Jugendlichen ernst. Etwas nervös aber mit grosser Vorfreude ging es zum Kongresszentrum, um ihre Ideen den Auftraggebern zu präsentieren. Maximal drei Minuten hatte jede Gruppe für den Pitch zur Verfügung, um mit ihren Ideen zu überzeugen. Dann endlich ging es los. Von Nachhaltigkeit und sozialer Interaktion inspiriert, entwickelte die erste Gruppe eine Carpooling-Plattform. Mit dem Tool sollten sich Pendler auf dem Weg zur Arbeit gemeinsam ins Auto setzen. Als Gegenleistung erwartet die Fahrer attraktive Angebote der Plattformbetreiber. Mehr Flexibilität war ein Bedürfnis der zweiten Gruppe. Aus diesem Grund präsentierten sie ein Auto-Abo-Modell, bei welchem der Kunde zwischen unterschiedlichen Fahrzeugkategorien wechseln konnte. Die dritte Gruppe fokussierte sich auf das Bedürfnis jedes einzelnen Kunden. Basierend auf dem Fahrverhalten werden wichtige Erkenntnisse über den Kunden generiert und individuelle Angebote aufbereitet.

Innert weniger Tage gelang es den «Gen Z’s», wie die Jugendlichen auch genannt werden, sich in die Mobilitätswelt zu versetzen und interessante Geschäftsideen zu entwickeln. Die Vorschläge der Jugendlichen bestätigen die AMAG als innovatives Unternehmen, denn viele Bedürfnisse werden bereits von der AMAG abgedeckt. Mit Clyde mischt im Auto-Abo Markt ein Startup erfolgreich mit und autoSense bietet einen Dongle zur Übermittlung von Fahrzeuginformationen an.

Den Rucksack gefüllt mit positiven Eindrücken verliess die Delegation Montreux wieder. Der Austausch mit den Teilnehmern und die Begeisterung der jungen Generation für Mobilitätslösungen war mehr als bereichernd.

 

Die Highlights des Camp’s fasst das folgende Video zusammen:

 

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