2012 rief die AMAG zu Ehren ihres Gründers und Patrons Walter Haefner den Family Business Award ins Leben. Der Preis macht seither auf die wichtige volkswirtschaftliche Bedeutung von Familienunternehmungen in der Schweiz aufmerksam. Bereits zum dritten Mal haben wir in diesem Jahr mit der Firma Rouvinez aus Sierre ein Unternehmen ausgezeichnet, bei dem werteorientiertes Handeln in der Unternehmensführung einen hohen Stellenwert hat – und dies seit 67 Jahren.  Das Unternehmen reiht sich damit in den Club der bisherigen Gewinnerinnen des Preises, der Trisa AG (2012) und SIGA Holding AG (2013), ein.

Family Business Award 2014_Gewinner

v.l.n.r. Martin Haefner, Verwaltungsratspräsident AMAG mit der Gewinnerfamilie der Entreprises et Domaines Rouvinez und Morten Hannesbo, CEO AMAG

Den Grundstein für das werteorientierte Familienunternehmen hatte 1947 der selbständige Winzer Bernard Rouvinez gelegt. Der Sinn für Qualität und unternehmerisches Wirken lag in der Folge auch im Interesse seiner beiden Söhne und prägt heute immer noch die Arbeit der dritten Generation um Véronique Besson-Rouvinez und Frédéric Rouvinez. Die Qualität der Produkte, die Eigenständigkeit und der Respekt vor der Natur sind seit Gründung die Eckpfeiler des Erfolgs. Bis heute zeichnet sich das Unternehmen durch eine langfristig ausgelegte, nachhaltige Strategie aus, weshalb es den diesjährigen Family Business Award verdient gewonnen hat. Die Firmengruppe Rouvinez hat über 100 Bewerber ausgestochen und sich zum Schluss im Finale gegen die Beck Glatz Confiseur AG, die F.Hunziker + Co AG sowie die Kuhn Rikon AG durchgesetzt. Die Wahl des siegreichen Unternehmens ist der Jury alles andere als leicht gefallen. Denn auch die anderen Finalisten haben dieses Jahr mit ihrem Qualitätsbewusstsein, ihren gelebten Familienwerten, Pionier- sowie Innovationsgeist sehr positiv auf sich aufmerksam gemacht.

Meines Erachtens ist es besonders der Wille mit Innovationen voranzugehen, welcher die vier Finalisten und auch die AMAG miteinander verbinden. Mit innovativen Ideen können sich Unternehmen, seien sie auch noch so klein, sehr gute Marktpositionen verschaffen. Dies ist prägend für die Schweizer Wirtschaft. Seit mehreren Jahren bereits führt die Schweiz das Innovationsranking der EU an. Die Innovation Union Scoreboard 2014 umschreibt die Platzierung wie folgt:

When looking at a wider European comparison, Switzerland is the overall innovation leader in Europe, outperforming all EU Member States.

Innovation ist eines unserer wertvollsten Güter. Gerade in einer Zeit, die geprägt ist durch rasante Entwicklungen und Veränderungen ist es überlebenswichtig, sich immer wieder neu zu erfinden. Diesen Zeitgeist haben unsere vier diesjährigen Finalisten erkannt. Sie alle zeichnen sich aus durch grossen Erneuerungswillen und viel Innovationskraft. Zum Beispiel durch die Erweiterung der Produktepalette, wie dies die Kuhn Rikon AG bei der Entwicklung und dem Design von praktischen Küchenhelfern zeigt. Oder die F.Hunziker + Co AG bei der Produktion von Bonbons mit Zusatznutzen. Auch Beck Glatz Confiseur AG bietet weitaus mehr als nur Brote an und unser diesjähriges Gewinnerunternehmen, die Firmengruppe Rouvinez, hat nicht nur mit ihren innovativen Produkten, sondern auch im Umweltschutz mit zukunftsweisenden Massnahmen überzeugt.

Das Wort Innovation ist vom lateinischen Verb «innovare» – erneuern – abgeleitet. Innovation bedeutet Einführung von etwas Neuem, Neuerung, Erneuerung.

Auch wir bei der AMAG versuchen, wie unsere Finalisten, mit Neuem unsere Marktposition zu behaupten. Ein Beispiel dafür lieferten wir vor ziemlich genau einem Jahr mit unserem neuen Markenauftritt. Unser neues Kleid, unsere Erneuerung gegen Aussen, wurde vom Markt, unseren Geschäftspartnern, Kunden und natürlich auch von unseren Mitarbeitenden sehr gut aufgenommen.

Voraussetzung für diese breite Akzeptanz ist es, dass die Werte, die man vermitteln möchte, gelebt werden. Wir haben das innovative Denken in unseren Arbeitsalltag integriert. Wir wollen bei allem was wir tun überraschen, unseren Kunden Neues bieten – mit Unerwartetem Freude bereiten und Wünsche erfüllen. Genau diese Einstellung trifft auch auf unsere vier Finalisten zu. Durch ihr weitsichtiges Handeln haben sie sich für die Vergabe des Family Business Award qualifiziert und damit unserer Jury das Leben schwer gemacht. Herzlichen Dank dafür!

Es ist unser Ziel, mit dem Family Business Award auch in Zukunft vorbildhafte Familienunternehmen zur Teilnahme zu motivieren und ins Rampenlicht stellen zu können. Denn die Bedeutung der Arbeit von  Schweizer Familienunternehmungen für den Wohlstand der Schweiz kann nicht genug betont werden.

Mehr Informationen zum Family Business Award finden Sie auf www.family-business-award.ch. Die Anmeldeperiode startet wieder ab nächstem Frühjahr.

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