Magdalena, was macht ein System Engineer?

Als System Engineer in der Abteilung für Informationstechnologie beschäftige ich mich mit wichtigen Informatik-Systemen, mit welchen jede und jeder AMAG Mitarbeitende täglich in Berührung kommt. Generell umfasst meine Arbeit die Verwaltung von Benutzerkonten und deren Berechtigungen. Im Fokus liegt vor allem die Informationssicherheit, Compliance und die Verantwortung dafür, dass die AMAG Mitarbeitenden tagtäglich mit verschiedenen Applikationen arbeiten können. Zu meinen Aufgaben gehört auch die Vorbereitung von Automatisierungsabläufen und Prozessen.

Gibt es noch weitere Aufgabenfelder?

Im August haben wir ein Projekt zum Umbau und zur Anpassung der IDM-Systeme (Anm. d. Red.: Identity Management Systeme, diese umfassen beispielsweise die Login-Verwaltung) an die neuen gesetzlichen Richtlinien sowie die Definition und Ergänzung neuer Geschäftsrollen begonnen. Es liegt also noch eine Menge kreativer und interessanter Arbeit vor uns.

Wie bist du zu diesem Beruf gekommen?

Ursprünglich habe ich Politik, Wirtschaft und Gesellschaft in Krakau (Polen) studiert. Während meines Studiums begann ich mich für die Methodik des Managements in grossen Unternehmen zu interessieren. In meinem ersten Beruf habe ich zwei Microsoft Produkte in einem grossen Unternehmen implementiert und anschliessend Schulungen dazu gegeben. Die Arbeit im IT-Bereich hat mir wirklich Spass gemacht und nach diesem grossen Projekt habe ich mich dazu entschieden, noch tiefer in die Informatik zu gehen. Ich fing an für IBM in Warschau zu arbeiten, wo ich meine Fähigkeiten entwickeln konnte. Ich war verantwortlich für Risk, Compliance, Bank- und Identity Access Management Projekte und arbeitete später als Windows Server Administrator. Die Zeit bei IBM war sehr spannend und lehrreich, ich habe mich aber trotzdem für etwas Neues entschieden und bin deshalb in die Schweiz gezogen.

Was ist das Wichtigste bei deiner Arbeit?

Das Wichtigste im IAM-Bereich (Anm. d. Red.: IAM = Identity and Access Management = Verwaltung von Rollen/Benutzern/Zugriff auf Ressourcen) ist, die Berechtigungen für Konten so zu setzen, dass einerseits der erforderliche Zugriff auf Ressourcen entsprechend der Business-Rolle gegeben ist und andererseits die Informationen nicht in falsche Hände geraten können. Es ist auch wichtig, empathisch zu sein, um die Probleme der AMAG Mitarbeitenden zu verstehen und lösen zu können.

Was schätzt du an der AMAG als Arbeitgeberin?

Die AMAG ist ein modernes und zuverlässiges Unternehmen, das mit der Zeit geht. Die AMAG passt sich zudem sehr gut den äusseren Umständen und den Veränderungen der Automobilbranche an. Ich mag es sehr, dass mein Vorgesetzter mir vertraut und es mir erlaubt, unabhängig zu sein, was meine Arbeit bei der AMAG betrifft. Ich habe einen klaren Plan bekommen, was ich lernen und erarbeiten muss und was von mir verlangt wird. Diese Struktur gefällt mir und ich schätze sie sehr.

Es gibt immer noch eher wenige Frauen in der IT-Welt. Welche Erfahrungen hast du bisher gemacht?

Ich sehe erfreulicherweise immer mehr Frauen in der IT-Welt! In Polen sind es sogar mehr Frauen als hier in der Schweiz, die im IT-Bereich arbeiten. Ich finde die Entwicklung super und wünsche allen Frauen in der IT-Welt viel Erfolg.

Was unternimmst du in der Freizeit?

Ich bin eine sehr sportliche Person und mag den Nervenkitzel und das Gefühl lebendig zu sein. Meine Freizeit gestalte ich abwechslungsreich. Zum Beispiel war ich vor Kurzem beim Paragliding in Lauterbrunnen. Und auf Mallorca habe ich im Sommer eine Höhle besucht mit einer Stirnlampe, was wirklich sehr eindrücklich war. Ich mag Kajakfahren, schwimmen, wandern – die Schweiz ist also aufgrund der Vielfältigkeit aus sportlicher Hinsicht perfekt für mich.

 

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