Aryo Sag, Trainee Business Development.

Aryo Sag, Trainee Business Development.

Aryo, warum hast du dich für ein Traineeship bei der AMAG entschieden?
Ich habe schon während meiner Kaufmännischen Ausbildung zum Gross- und Aussenhandelskaufmann den Vorteil erkannt, mehrere Abteilungen eines Unternehmens zu durchlaufen und so das Unternehmen von Grund auf kennenzulernen. Das Traineeprogramm der AMAG bietet mir die einmalige Chance, mir ein weitreichendes Netzwerk aufzubauen und festzustellen, welche Abteilungen oder Aufgabengebiete mir mehr liegen und welche weniger. Ich strebe für meinen weiteren beruflichen Weg eine Führungsposition an. Auch aus diesem Grund habe ich mich bewusst für ein Führungskräfteausbildungsprogramm wie ein Traineeship und nicht für den Direkteinstieg entschieden. Zudem war es für mich, aufgrund meiner Erfahrungen bei Porsche, Audi und Bentley klar, dass ich der Automobilwelt, nach meinem Masterstudium in International Management, treu bleiben möchte. Die ersten augenscheinlichen Argumente, als VW Konzern-Importeur und Nummer-1-Automobilhandelsgesellschaft der Schweiz, haben mich dann dazu bewegt, mich bei der AMAG zu bewerben.

Wo siehst du die Vorteile eines Traineeships bei der AMAG?
Als Trainee Business Development durchlaufe ich in eineinhalb Jahren die drei Bereiche Corporate Fleet Sales, Business Growth und das Innovation & Venture LAB. Dies erlaubt mir, meine Erfahrungen im Automobilumfeld sehr breit gefächert zu vertiefen, ohne mich von Anfang an zu sehr zu spezialisieren. Weiter habe ich bereits sehr früh festgestellt, dass mir sehr viel Freiraum und Vertrauen in der Bearbeitung meiner Projekte geschenkt wird. Es wird auch explizit verlangt, dass ich meine Meinung einbringe, da ich als «Neuling» eventuell eine andere Sichtweise auf bestimmte Themen habe. «Frischer Wind» wird hier also nicht als Belastung, sondern ganz gegenteilig, als Bereicherung gesehen. Ich merke ausserdem, dass man sich wirklich Gedanken um uns Trainees macht. In einem ersten Workshop sollten wir uns Gedanken machen, wie wir uns am besten im Unternehmen vernetzen könnten und welche Rahmenbedingungen uns die AMAG dafür zur Verfügung stellen kann. Schulungen zum Thema Projektmanagement und Auftrittskompetenz zeigen ausserdem, dass man uns tatsächlich ausbilden und in unser Humankapital investieren möchte.

Die drei Praktikumsarten bei der AMAG: Traineeship, Internship und Jahrespraktikum.Würdest du einen Berufseinstieg bei der AMAG weiterempfehlen?
Es fühlt sich ehrlich gesagt nicht so an, als dass ich erst knapp zwei Monate im Unternehmen bin. Ich fühle mich bereits sehr wohl, sowohl in meinem Team als auch mit meinen Projekten, die ich betreuen darf. Ich glaube also, mit dem Einstieg bei der AMAG und dem Umzug von Deutschland in die Schweiz genau den richtigen Schritt gemacht zu haben. Wer also bei der Marktführerin im Automobilumfeld viel lernen möchte und auch bereit ist, Verantwortung zu übernehmen, dem würde ich die Bewerbung als Trainee wärmstens ans Herz legen.

Was bietet die AMAG, was andere Firmen nicht bieten?
Ich habe bereits vor Tag 1 die Erfahrung gemacht, dass die AMAG sehr menschlich und kooperativ mit ihren Mitarbeitenden umgeht. Aufgrund der Corona-Krise war mir zu Anfang die Einreise aus Deutschland verwehrt, wodurch ich meinen Teil des Arbeitsvertrags nicht erfüllen konnte. Dennoch hat die AMAG hier schnell und unkompliziert eine Lösung gefunden, um den Arbeitsvertrag aufrechtzuerhalten und ihren Teil zu erfüllen. Und das, obwohl zum damaligen Zeitpunkt nicht absehbar war, wann sich die Situation wieder beruhigt bzw. wann ich ins Land einreisen darf. In Zeiten, in denen Menschen um ihre Jobs bangen müssen, in Kurzarbeit kommen oder gekündigt werden, sehe ich es nicht als selbstverständlich an, die Arbeitsverträge mit Trainees aufrechtzuerhalten, welche den Job noch nicht einmal angetreten haben.

Meine weiteren Erfahrungen und das Feedback aus Gesprächen mit den Kollegen, bestätigten mich in diesem Gefühl, dass es bei der AMAG, trotz der Grösse mit rund 6500 Mitarbeitenden, immer noch sehr familiär zu geht. Ich sehe das als riesen Vorteil: Man hat die Entwicklungsmöglichkeiten eines Grosskonzerns, aber ohne die Anonymität und Unpersönlichkeit eines solchen. Also ich glaube, wenn Automobil, dann AMAG!

Warum die AMAG auf Berufseinsteiger setzt

Der technologische Fortschritt und der damit verbundene Wandel der Arbeitswelt lässt die Nachfrage nach höher qualifizierten Arbeitnehmenden stetig steigen. Gut ausgebildete Fachkräfte sind für ein Unternehmen essenziell, um in Zukunft wettbewerbsfähig zu bleiben.

Als Lehrbetrieb ist die AMAG mit ihren 700 Lernenden, in zehn verschiedenen Berufen, bereits sehr gut aufgestellt. Mit unserem neuen Praktikantenkonzept bieten wir Absolventinnen und Absolventen von Hoch- und Mittelschulen die Möglichkeit, in der Arbeitswelt Fuss zu fassen. Ziel soll es sein, dass sie anschliessend an ihr Praktikum bei der AMAG die Chance auf eine Weiterbeschäftigung erhalten.

Wie war dein erster Arbeitstag bei AMAG?
An meinem ersten Arbeitstag wurde erst organisatorisches wie das Mitarbeiterfoto und die Ausgabe meines Parkausweises erledigt. Danach wurde ich von unserer Assistentin des Corporate Fleet Sales abgeholt und der Abteilung vorgestellt. Aufgrund der speziellen Situation aufgrund von Corona waren nicht alle Kollegen vor Ort, der Empfang war jedoch sehr nett und zuvorkommend, so dass ich mich direkt wohl fühlte. Vor dem Mittagessen nahm ich noch an der virtuellen «Welcome@Helix» Session teil, bei der ich wichtige Infos zum Helix, dem Haupsitz der AMAG in Cham, erfahren und auch kurz neue Kollegen aus anderen Bereichen kennenlernen durfte. Nachmittags erhielte ich dann eine Einweisung durch unsere Assistentin und später auch durch unseren Head of Fleet Sales. Alles in allem ein sehr informativer und entspannter erster Tag.

In welchem Bereich würdest du nach deinem Traineeship am liebsten arbeiten, wenn du wählen könntest?
Das kann ich zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht sagen. Alle drei Bereiche, die ich durchlaufen werde, sind unverzichtbar für das Unternehmen: Das Flottengeschäft bringt einen Grossteil des Umsatzes, das Innovation & Venture LAB kümmert sich um die Themen, die uns schon heute aber vor allem in Zukunft sehr beschäftigen werden und der neu geschaffene Bereich Business Growth befasst sich mit strategischen Transformationsprojekten als Bindeglied zwischen dem operativen Geschäft und dem LAB. In meinen Augen also allesamt sehr interessante Bereiche, in denen ich glaube, sehr viel lernen zu können.

Kennst du jemanden, der zu uns passt?

Mehr Informationen zu unseren Praktika und zu den offenen Stellen gibt es unter amag-group.ch/karriere oder unter jobs.amag-group.ch

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