Was sind deine zwei Ratschläge an dein 14-jähriges Ich?

Auch wenn ich sicherlich nicht der Erste bin, der das sagt, aber das Erlernen unterschiedlicher Fremdsprachen ist auf alle Fälle sehr wichtig. Egal ob für das spätere Berufsleben, im Studium oder Privatleben. Nebst der Muttersprache eine weitere zu können, bringt jedem etwas.
 
Zudem würde ich jedem jungen Menschen empfehlen, für einige Zeit ins Ausland zu gehen. Sei es während eines Austauschsemesters, im Berufsleben oder durch eine längere Reise. Die dort gesammelten Erfahrungen sind unbezahlbar und prägen die Persönlichkeit. Und man wird selbstständiger und selbstbewusster.
 

Welche Aufgaben beinhaltet die Funktion «Leiter New Car Business»?

Als Leiter New Car Business bin ich für das gesamte Neuwagengeschäft der AMAG Automobil und Motoren AG zuständig. Zusammen mit meinem Team definiere und koordiniere ich unterschiedliche Massnahmen zur Erreichung der Volumen- und Margenziele, aber auch für Kundenzufriedenheit im Sales. Dabei stehe wir in engem Kontakt mit unserem Lieferanten, der AMAG Import AG und den Markenverantwortlichen der einzelnen Verbünde der AMAG Retail Organisation. Einfach formuliert koordinieren und kontrollieren wir den Neuwagenverkauf der über 80 AMAG Betriebe. Unser Ziel für dieses Jahr über alle Marken ist übrigens rund 46’000 Fahrzeugablieferungen.
 
Gleichzeitig ist die gesamte Disposition der Deutschschweiz, Romandie und Ticino mit über 35 Mitarbeitenden, die jede Neuwagenbestellung bearbeitet, Abrechnungen und Rückvergütungen kontrolliert und für die Provisionen zuständig ist, bei mir angesiedelt. Mir ist es wichtig, dass mein Team offen für Neues ist, aber gleichzeitig auch kritisch hinterfragt. Nur so können wir langfristig erfolgreich bleiben.
 
In Zusammenarbeit mit den einzelnen Markenverantwortlichen für Volkswagen, Audi, SEAT, ŠKODA und VW Nutzfahrzeuge und der Marketingabteilung AMAG Retail erarbeiten wir Massnahmen und Handlungsempfehlungen für Aktivitäten am Markt. Da verstehen wir uns in erster Linie als Supportabteilung und Sparringpartner.
 
Das Thema «Forecast» ist bei uns in den letzten Monaten zu einem sehr wichtigen Tool geworden. Dabei vergleiche ich die Anfragen, Offerten, Verträge und Ablieferungen mit der Vergangenheit und den Planwerten und erstelle Prognosen für die bevorstehenden Monate. So können wir noch effizienter werden und nötige Korrekturmassnahmen viel früher ergreifen.
 
Sprich: alle Themen rund um den Neuwagenverkauf sind im Bereich «New Car Business» angesiedelt.
 

Was gefällt dir an deiner Arbeit am besten?

Die Arbeit ist sehr abwechslungsreich. Ich bin in der gesamten Schweiz unterwegs, kann eigene Ideen einbringen und habe dadurch die Möglichkeit, die AMAG mitzugestalten. Vor allem der letzte Punkt gefällt mir besonders gut und ist in einem grossen Unternehmen nicht selbstverständlich.
 
Und die Tatsache, dass ich jeden Morgen um 5:00 aufstehe und dies gerne tue, bestätigt mich immer wieder aufs Neue, dass mir die Arbeit grossen Spass macht und ich hierhin gehöre. Natürlich ist auch die tolle Zusammenarbeit mit meinem Team ein ausschlaggebender Punkt.
 

Wie sieht deine bisherige Berufslaufbahn aus?

Ich habe eine kaufmännische Lehre in der Baubranche absolviert und bin dann sozusagen in die Marketingabteilung reingerutscht. Dieser Bereich hat mir so gut gefallen, dass ich parallel dazu die Ausbildung zum Marketingplaner gemacht habe. Am Ende war ich dann in der Firma, bei der ich meine Lehre abgeschlossen habe, für einige Jahre in der Geschäftsleitung.
 
Irgendwann war es dann an der Zeit, Berufserfahrung in einem anderen Bereich zu sammeln und ich wechselte in die IT-Branche. Dort arbeitete ich zu Beginn als Projektleiter und später als Key Account Manager. Während dieser Zeit habe ich vieles über Prozesse und deren Entwicklung gelernt und parallel dazu die Verkaufsleiterausbildung absolviert.
 
Nach rund fünf Jahren in der IT-Branche wechselte ich in Automobilbranche. Ich hatte die Gelegenheit, in den VW-Audi-Betrieb meiner Schwiegereltern, der Autotreff AG Sursee, einzusteigen. Vom ersten Tag an hat mich unsere emotionale Branche fasziniert und nicht mehr losgelassen.
 
Nach der Integration des Betriebes in die AMAG im Januar 2007 begann meine Zeit als Geschäftsführer der AMAG Sursee und AMAG Rain. Diese Tätigkeit übte ich sieben Jahre lang aus, bevor ich dann für fünf Jahre Leiter Region Zentralschweiz, Mittelland, Bern und Mitglied der Geschäftsleitung der AMAG Automobil und Motoren AG wurde.
 

Was würdest du deinem besten Freund über die AMAG erzählen?

Auch wenn es sich nach kitschiger Werbung anhört, aber die AMAG ist ein sensationeller Arbeitgeber und zuverlässiger Partner. Denn ich habe die Möglichkeit, Ideen umzusetzen und darf Verantwortung übernehmen. Im Zentrum stehen unsere Kunden und deren Zufriedenheit.
 
Kurzum: wir sind eine Firma, die den Familiengedanken in jedem Bereich auslebt und nur das Beste für unsere Kunden wollen.
 
Und auch heute noch habe ich beispielsweise Mühe, wenn Freunde ein Fahrzeug bei einer Fremdmarke kaufen. Lustigerweise nimmt das meine Frau sogar mehr mit als mich.
 

Was tust du, wenn du nicht arbeitest?

Dann geniesse ich die Zeit mit meiner Familie. Zusammen mit meiner Frau und unseren drei Kindern reisen wir viel. So waren wir kürzlich im australischen Outback. Als Ausgleich bewege ich mich gerne in der Natur. Lange Waldspaziergänge mit unserem Hund, Biketouren mit meinen Jungs oder Skifahren in den Bergen bedeuten mir viel. Und da auch das Hirn Ferien braucht, lese ich täglich in einem Buch.
 

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