Was sind deine zwei Ratschläge an dein 14-jähriges Ich?

Tipp 1

Liebes 14-jähriges Ich. Ich weiss, dass du nicht auf andere hören willst. Auch wenn es hart klingen mag, aber diese Tatsache wirst du noch sehr oft feststellen dürfen. Niemand hat auf dich gewartet, niemand wird von sich aus auf dich zukommen und dir die Dinge schenken, die du möchtest. Du wirst dir deinen Platz erkämpfen müssen. Deshalb mein erster Tipp in Form eines Liedertexts:

«Steh auf, wenn du am Boden bist
Steh auf, auch wenn du unten liegst
Steh auf, es wird weitergehen» – Die Toten Hosen

Tipp 2

Auch wenn es mit 14 Jahren noch cool ist, viele Bekannte zu haben, lass dir gesagt sein: Konzentriere dich auf deine wahren Freunde. Die, die zu dir stehen. Sie verdienen deine Aufmerksamkeit. Eine Person, welcher du noch begegnen wirst, wird dir folgendes auf den Weg geben: «Wer nicht hinter dir steht, steht dir im Weg».

Welche Aufgaben beinhaltet die Funktion Leiter Customer Support bei der AMAG IT?

Unser 20-köpfiges Team nimmt sämtliche Anfragen und Störungsfälle via IT-Ticket oder Telefon entgegen, löst diese selbst oder leitet sie an die zuständige Fachabteilung weiter. Wir teilen uns auf in First-Level-, Second-Level- und On-Site-Support. Zur kurzen Erläuterung. Der First-Level-Support kümmert sich um kleinere Anliegen, die via Telefon eingehen, und versucht diese gleich zu lösen. Der Second-Level-Support bearbeitet sämtliche IT-Tickets (eingehende Kundenanfragen), die uns über das Ticket-Portal erreichen. Der On-site Support setzt in den Betrieben an und nimmt sich Problemen an, die nicht online lösbar sind. Diesen Support bieten wir über 6’600 AMAG Mitarbeitenden und nochmals rund 5’000 Mitarbeitenden von Partnerunternehmen. Unser primäres Ziel lehnt sich an unsere Unternehmensmission: «Wir bewegen und begeistern Menschen». Kundenzufriedenheit ist unser oberstes Gut und dafür geben wir tagtäglich unser bestes.

Ich habe die ehrenvolle Aufgabe, diese Abteilung im Jahr 2021 komplett neu zu organisieren. Im Mittelpunkt soll nach wie vor der Kunde oder die Kundin stehen. Mein Kredo lautet: Effizienz, also die Dinge richtig tun und Effektivität, die richtigen Dinge tun.

Ich freue mich auf diese bevorstehende Herausforderung.

Was gefällt dir an deiner Arbeit am besten?

Kein Tag ist wie der andere. Hat er ruhig begonnen, kann er innert Sekunden von 0 auf 100 km/h beschleunigen – da kommt kein Sportwagen mehr nach. Täglich erreichen uns rund 300 Telefonate und IT-Tickets und aus Sicht des Kunden ist sein Problem immer das schwerwiegendste. Die Flut, die auf einen einprasselt zu kategorisieren und zu priorisieren macht mir unheimlich Spass. Struktur- und Planliebhaber werden mich dafür nicht so gerne haben. Aber aus meiner Sicht ist die Fähigkeit zu improvisieren die Fähigkeit der Zukunft. Für mich ist es eine Kunst, entspannt mit unvorhergesehenen und schnelllebigen Veränderungen umzugehen. Das umfasst viel Grundlegendes – wie die Bereitschaft Fehler zu machen, flexibel im Geist zu sein, mit Kreativität nach Lösungen zu suchen und dabei fokussiert auf dem eingeschlagenen Weg zu bleiben. Wer die Fähigkeit zu improvisieren besitzt, kann schnell Lösungen erarbeiten und richtige Entscheidungen treffen. Und diese Fähigkeit versuche ich im Berufsalltag einzusetzen.

Wie lange arbeitest du schon bei der AMAG?

Im Oktober 2019 war ich von der IT-Seite her für das Projekt Umzug an unseren neuen Hauptsitz in Cham zuständig. Danach habe ich, zuerst ad Interim, im Februar 2020 definitiv die Leitung des Customer Support übernommen.

Wie sieht deine bisherige berufliche Laufbahn aus?

Bereits als kleiner Junge wusste ich, dass ich Automechaniker werden möchte. Dies habe ich dann auch durchgezogen. Ich war gut, in dem was ich machte und hatte regelrecht Benzin im Blut. Im Jahr 2009 wurde bei mir «Morbus Bechterew» diagnostiziert und so war auch ziemlich schnell klar, dass ich meinen Traumberuf nicht weiter ausüben kann. Ich stand an einem Scheideweg. Schlussendlich habe ich mich für die Schulbank entschieden und die Ausbildung zum «Dipl. Techniker HF Informatik» absolviert. In einem Medienhaus in der Süd-Ostschweiz konnte ich anschliessend eine Stelle im Support antreten und somit mein Hobby zum Beruf machen. Nach kurzer Zeit konnte ich die Leitung des Supports übernehmen und war zudem für die Ausbildung von Lernenden zuständig. Doch immer habe ich den Geruch der Werkstätten vermisst. Die ausgeschriebene Stelle als On-Site-Supporter bei der AMAG hat mich sofort angesprochen und ich habe mich dafür beworben. Vom Jahr 2016 bis 2019 war ich für die Region Süd-Ostschweiz und Liechtenstein verantwortlich. Während dieser Zeit durfte ich noch eine Weiterbildung zum «NDS HF Projekt- und Prozessmanagement» machen.

Was würdest du deinem besten Freund über die AMAG erzählen?

Die AMAG hat sich während der Corona-Krise, wie auch der Cyber-Attacke als solide, soziale und finanzstarke Arbeitgeberin bewährt. Es vermittelt einem ein gutes Gefühl für die AMAG als Arbeitnehmer alles zu geben. Als ganzheitliche Mobilitätsanbieterin ist das Spektrum des Angebotes sehr attraktiv und beschert einem ein sehr breitgefächertes, spannendes sowie sicheres Arbeitsumfeld.

Was tust du, wenn du nicht arbeitest?

Im Sommer bin ich gerne auf meinem Motorrad unterwegs. Ansonsten mag ich ausgedehnte Spaziergänge mit unserem Hund in meiner Heimat dem Bündnerland. In der Küche versuche ich mich gerne ab und an als Hobby-Koch.

Was ich sonst noch sagen wollte:

Ich habe in der Zeit, in der ich bei der AMAG bin, schon so viele super Leute kennengelernt. Ich bin stolz, ein Teil dieses marktführenden Unternehmens zu sein und bedanke mich für die spannende Herausforderung, die ich jeden Tag erleben darf.

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