Pascal, wie findet ihr heraus, was für eure Kunden die beste Flottenlösung ist?

Pascal Spiegel: Das allerwichtigste bei unserem Job ist, dass wir die Firma und auch unsere Kontaktperson kennen. Nichts ist unangemessener als bei einem Gespräch Fragen zu müssen: «Was machen Sie genau?».

Beim Kennenlernen findet man dann auch schnell heraus, worauf die Firma Wert legt: Müssen die Firmenwagen repräsentativ sein? Wie wichtig ist der ökologische Fussabdruck? Sind es Dienstwagen oder Poolfahrzeuge? Dabei spürt man auch heraus, wie wichtig dem Gegenüber der Austausch ist: Mit manchen Kunden bin ich wöchentlich in Kontakt, andere bevorzugen es, diesen auf ein Minimum zu Reduzieren.

Wie geht es weiter, wenn ihr die Bedürfnisse erfasst habt?

Pascal Spiegel, Leiter Key Account Management Region Zürich und Ostschweiz

Entweder hat der Kunde schon Vorstellungen was er möchte – beispielsweise eine Flotte bestehend aus Elektroautos, und dann beraten wir ihn dabei. Oder wir unterbreiten ihm Vorschläge anhand der Informationen, die wir gesammelt haben. Der grosse Vorteil der AMAG dabei ist, dass wir vom kleinen Cityflitzer für kurze Distanzen, über Fahrzeuge für Aussendienstler mit viel Platz, Lieferwagen für Handwerker bis hin zu den Premiummodellen für die Geschäftsleitung alles anbieten können. Dass wir Key Account Manager dabei der Single Point of Contact für alle Belangen sind, kommt dem Kunden zusätzlich entgegen.

Single Point of Contact: Wie kann man sich das vorstellen und was sind die Vorteile?

Die Vertragsabwicklung und Koordination der Fahrzeuge laufen über uns. Für den operativen Teil der Übergaben arbeiten wir eng mit den Garagenbetrieben zusammen. Das ist insbesondere praktisch, wenn die Flotten aus unterschiedlichen Marken bestehen. Wenn es irgendwelche Unklarheiten oder Probleme gibt, können sich die Kunden jederzeit direkt an uns wenden. Für die Verwaltung der Flotte können dann Tools wie beispielsweise autoSense sehr hilfreich sein.

Und sobald der Kunde seine Flotte hat, ist für euch die Arbeit erledigt?

Nein, ganz und gar nicht – wir stehen in regelmässigem Kontakt mit den Kunden und informieren sie, wenn es etwas Neues gibt, das für sie interessant sein könnte. Zudem gibt es auch immer wieder Veranstaltungen, die wir zusammen mit den Kunden machen. Namentlich Winterfahrtrainings oder Testfahrten mit neuen Modellen. Das ist jedoch leider im Moment aufgrund der Einschränkungen und Massnahmen in Bezug auf die COVID-19-Pandemie nicht möglich. Ich freue mich aber sehr darauf, die Kunden wieder in Person treffen zu können. Insbesondere ein Kennenlernen ist trotz guter elektronischer Hilfsmittel noch immer am angenehmsten persönlich.


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