Lieber Dr. AMAG

Ich wollte gestern Morgen zur Arbeit losfahren und da blinkte auf einmal das Öllämpchen auf. Da ich nicht wusste, was ich tun sollte, brachte ich mein Auto in die Garage. Könnte ich dieses Problem auch selbst beheben? Wie geht das und wofür ist das Motorenöl eigentlich gut?

 

Liebe/r Fragesteller/in

Wenn man den Motor das Herz des Fahrzeuges nennte, dann wäre das Motorenöl das Blut. Es sorgt dafür, dass die mechanischen Teile einwandfrei funktionieren – wie geschmiert eben. Entsprechend Sorge sollte ihm getragen werden. Dies ist in der Verantwortung des Fahrzeugbesitzers.

Etwa monatlich sollte der Ölstand überprüft und – wenn nötig – aufgefüllt werden. Ist zu wenig Motorenöl vorhanden, dann wird der Motor zu wenig geschmiert und es kommt zu einem Motorenschaden. Wird hingegen zu viel Öl aufgefüllt, dann gibt es durch die Motorenbewegungen Luftblasen in der schmierenden Flüssigkeit. Diese werden dann im gesamten Motor verteilt und haben dort dieselben Folgen, wie wenn kein Motorenöl im Umlauf wäre – der Motor geht kaputt. Grundsätzlich gilt also: lieber zu wenig als zu viel.

Im Video erklärt Mike Martin, Lernender Automobilmechatroniker im 3. Lehrjahr der AMAG Utoquai, wie du richtig den Ölstand überprüfen kannst.

Wenn du dann welches auffüllen musst, kannst du es langsam und sparsam bei dem Verschluss mit dem Ölkannen-Symbol beim Motor einfüllen.

Welches Öl verwendet werden sollte, steht im Servicebüchlein jedes Fahrzeuges und kann bei allen AMAG Markenvertretungen und Partnerbetrieben gekauft werden. In der Regel genügt eine Ein-Liter-Flasche. Alle 2 Jahre oder nach 30’000 gefahrenen Kilometern steht ein Ölwechsel in der Garage an. Bei diesem Service wird das ganze Motorenöl aus der Wanne unter dem Motor abgelassen und neues eingefüllt.

Gute Fahrt!

 


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Dr. AMAG

Auf dem Blog der AMAG beantwortet «Dr. AMAG» Fragen rund ums Automobil. Beispielsweise von der Sitzpflege über Reglemente für Anhängerkupplungen bis hin zum Verhalten bei Pannen.

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